Missionarisch Kirche sein – Pastorale Orte und Gelegenheiten

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Außerhalb der Kirchengebäude gibt es in unseren  Gemeinden viele Orte, Menschen mit dem Glauben bekannt zu machen, den Glauben zu finden und den Glauben zu vertiefen.
Die Vielgestaltigkeit des Pastoralen Raumes entsteht dann, wenn die Lebensthemen der Menschen, die dort leben, der Pastoral  Konzept und Gestalt geben. Entwickelt wird dieser Pastorale Raum also nicht von den Pfarreien oder Einrichtungen und ihren gewohnten Abläufen, sondern von Menschen und ihren Glaubens– und Lebensthemen her.
Voraussetzung dafür sind das Engagement der pastoral Handelnden für die Lebens– und Glaubensthemen der Menschen sowie diakonisches, evangelisierendes und zeugnisgebendes Handeln. Insofern wird der Pastorale Raum ein Lebens– und Glaubensraum für alle Menschen sein, die in ihm glauben und leben. Oder anders formuliert: Im Pastoralen Raum realisiert sich die Kirche als „Sakrament des Heils für die Welt“. Die Sendung der Kirche wird demnach zum wichtigsten Kriterium pastoralen Handelns vor Ort.
Herausragende Bedeutung  für das oben beschriebene pastorale Handeln haben die Orte wo Gottesdienste stattfinden, also Orte des Lobes und der Anbetung Gottes, Orte des Schweigens, Orte, wo Sakramente gespendet werden, Orte der Sammlung, Orte für Träume und Sehnsüchte der Menschen.
Darüber hinaus wird kirchliches Handeln im Pastoralen Raum sichtbar durch jene Christinnen und Christen, die in verschiedenen Einrichtungen tätig sind: Schulen und Kindergärten, Jugendarbeit und Verbänden, in Chören und Musikgruppen, im Dienst in der Kirche  als Verwaltungsangestellte  Küster und Organisten, Ärzte und Pfleger, die Mitarbeiter der Büchereien, Menschen, die eine besondere Rolle im Dienst an Gott und den Menschen haben und Menschen inspirieren, begleiten, beraten und unterstützen.

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